„Nur ein Augenblick in der Gegenwart Gottes genügt …“

Jugendgebetsabend der Allianz and Friends

„Nur ein Augenblick in der Gegenwart Gottes genügt und alle deine Bedürfnisse sind gestillt, Friede durchströmt dich voll und ganz!“, sichtlich gerührt erzählt eine Jugendliche von ihren Erfahrungen in einem Gebetsraum - Es ist Allianzgebetswoche, der Jugendgebetsabend findet dieses Jahr bei uns in der Gemeinde statt!

Fünf Jugendgruppen, ein Jugendhauskreis und eine Band aus christlichen Gemeinden der Stadt wirken dabei mit. Die Gruppen gestalten einen Gebetsraum, in welchem sie die Besucher des Abends in die Begegnung mit Gott führen.

Nach einem gemeinsamen Plenum mit Lobpreis-Zeit öffnen die Pforten der Gebetsräume, welche auf vielfältige Weise und liebevoll gestaltet sind: Es geht um die Heiligkeit Gottes, um Klage und Dank, um Gebet für die Stadt oder Dank und Ermutigung. In dem Raum „Lass den Schleier fallen“ dreht sich alles um unsere Identität in Christus und es gibt die Möglichkeit, sich in einem Gebetsraum persönlich segnen zu lassen. Musikalische Eindrücke, Kerzen, schillernde Lichteffekte, eine Atmosphäre der Anbetung prägen den Gang durch das Untergeschoss, in dem sechs Gebetsräume zum Besuch einladen... Gott ist erlebbar!

Beim gemeinsamen Abschluss gibt es die Möglichkeit, Zeugnis zu geben. Das „Open Mic“ steht all denjenigen zur Verfügung, die ihre Eindrücke während der Gebetszeit weitergeben möchten. Es ist eine persönliche Zeugniszeit, in der wir ermutigt und bestärkt werden durch die individuellen Erlebnisse der Teilnehmer. So manche Träne sagt dabei mehr als viele Worte!

Anschließend gibt es im Gemeindecafé die Möglichkeit, sich bei leckeren Snacks persönlich kennen zu lernen und auszutauschen.

Insgesamt dürfen wir an dem Abend ca. 160 Menschen unterschiedlichen Alters begrüßen. Der Gebetsabend ist eine tolle Möglichkeit, als Christen der Stadt zusammen zu kommen und unserem Gott im Gebet gemeinsam zu begegnen! Ein Teilnehmer bringt es auf den Punkt: „Nur in der christlichen Einheit können wir für die Stadt Osnabrück etwas bewegen!“ Ich persönlich schätze den Dialog mit Geschwistern aus anderen Gemeinden sehr und sehe ihn als große Chance an!

Gott hat viel mit uns vor!

Melanie Stellwag

Weitere Eindrücke vom Abend sind in der Galerie zu finden.

Was hat Fairer Handel mit Menschenhandel zu tun?

Menschenhandel – jungen Frauen in osteuropäischen, asiatischen und afrikanischen Ländern wird versprochen, in Deutschland eine gut bezahlte Arbeit zu finden. In der Hoffnung, der unsäglichen Armut in ihrer Heimat zu entfliehen, gehen sie darauf ein – und sie landen als Zwangsprostituierte in den Fängen von Zuhältern. Teilweise werden sie – nicht anders als früher Sklavinnen - gehandelt und mit Gewinn weiterverkauft…

Dies ist nur ein Aspekt der modernen Sklaverei: Es gibt heute mehr Sklaven als je zuvor in der Geschichte der Menschheit (27 Millionen), und man kann sie so billig wie noch nie erwerben! In heutige US Dollar umgerechnet, kostete ein Sklave in den Südstaaten der USA im Jahr 1850 ca. 40.000 Dollar. Heute kostet ein Sklave im Durchschnitt 90 Dollar (www.freetheslaves.net). Gehen die Sklaven an ihren unzumutbaren Lebensbedingungen zu Grunde, kümmert das kaum einen der Profiteure, denn es warten schon die nächsten auf die Chance, ihren Traum von Arbeit zu verwirklichen. Allerdings ahnen diese nicht, was sie wirklich erwartet. Es ist eine grausame Wirklichkeit unserer globalisierten Gesellschaft, dass Menschen zum Wegwerfartikel geworden sind.

Die Bibel spricht an vielen Stellen davon, dass Gott daran keinen Gefallen hat, z.B. in Sprüche 14,31 : "Wer den Geringen unterdrückt, verhöhnt den, der ihn gemacht hat; aber ihn ehrt, wer sich über den Armen erbarmt." (ELB)

Aus diesem Grund ist aus dem Frauenwerk unseres Bundes ein „Netzwerk gegen Menschenhandel“ hervorgegangen (www.netzwerk-gegen-menschenhandel.de). Das Netzwerk lädt zum Mitmachen ein: v.a. durch Gebet, Information, Armutsbekämpfung, Unterstützung von Projekten zur Prävention und Hilfe für Opfer, vor allem im Hinblick auf Zwangsprostitution.

Ein Weg, um Armut zu bekämpfen, ist der Faire Handel. Die Aktion des Netzwerks Handeln "Immer fair – mit Menschen nie!" fördert zusätzlich weitere Ziele: Fair gehandelte (gepa-)Schokolade wird mit einer Banderole (Information) und einem Aufpreis verkauft, der einen Beitrag zur Finanzierung von Projekten einbringt.

Diese Aktion, die wir im vergangenen Jahr getestet haben, führen wir 2012 weiter. Ab sofort gibt es diese Schokolade wieder am Eine-Welt-Tisch zum Preis von 2,10 €!

Marianne Rosenke

Meines Fußes Leuchte

Die Missionsgesellschaft Wycliff Deutschland hat zu ihrem 50-jährigen Bestehen ein Andachtsbuch unter diesem Titel herausgegeben. Die Herausgeber schreiben dazu: „Die Andachten aus dem Umfeld der Wycliff-Arbeit zeigen vor allem eines: Gott ist erfahrbar in unserem Leben. Er ist um uns herum auf erstaunliche, manchmal sogar spektakuläre Weise am Wirken. Die Andachten öffnen die Augen für Gottes Herrlichkeit – mitten im Alltag.“

Unter den Autoren der Beiträge finden sich selbstverständlich auch Angelika Marsch und Peter Westphal, unsere beiden Missionare!

W. & S. Riderer (Hrsg.): Meines Fußes Leuchte.

Das Buch kann über den Link oben oder am Büchertisch bestellt werden.

Für den Weltmissionskreis: Marianne Rosenke

Advent heißt Ankunft

Traditionsgemäß fand am 1. Advent (27.11.2011) die Adventsfeier für die ganze Gemeinde statt. Der Gottesdienstraum war in eine große Kaffeetafel mit festlicher Dekoration umgestaltet.

Nach einer Einführung von Ulrich Ortmann, der auch durch das Programm führte, gab es zunächst eine Zeit der Gemeinschaft bei Kaffee, Tee, Saft und Kuchen. Danach spiegelte sich das lebendige Gemeindeleben in vielen unterschiedlichen Text- und Musikbeiträgen wieder. Zwischendurch wurde die Gemeinde ermuntert, selbst ein Lied oder einen Kanon zu singen.

Zum Abschluss gab es von unserem Pastor Heiko Reinecke für die Jüngsten die Geschichte „Du bist der Größte“. Sie handelte von einem kleinen Jungen, der von seinen geliebten Stelzen gestürzt war und den Gott liebte, obwohl ihm die Menschen rings herum keine Beachtung schenkten.

Vielen Danke an alle, die zum Gelingen des Nachmittages beigetragen haben. Es war eine schöne Feier in adventlicher Besinnung auf die Ankunft unseres Herrn an Weihnachten.

Siegbert Tacke

Eindrücke von der Weihnachtsfeier sind in der Galerie zu finden...

Gruß von Carolin & Markus Malessa

WoW Januar 2012!!! Heute erreichen euch liebe Grüße aus der Weltstadt Hemmelzen :-), mit etwas über 200 Einwohnern ist es objektiv gesehen vielleicht nicht ganz eine Weltstadt, aber unsere „Welt“ spielt sich hier nun schon seit über 4 Monaten ab.

Aber wo sind die letzten Wochen nur geblieben? Kleiner Ausschnitt der vergangenen Wochen:

Wie die meisten von euch schon im Rundbrief gelesen haben, lief unser Umzug, dank vieler Helfer, reibungslos ab. Während Markus bei SRS Kreativität entwickelt, von der ich nicht mal wusste, dass sie in meinem Mann schlummert, wurde auch ich auf der Arbeit super lieb aufgenommen. Quasi ein kleiner Rollentausch: während Markus in Osnabrück immer im Büro gearbeitet hatte und ich mit den Kindern und Jugendlichen im Don Bosco Heim, bin nun ich mehr im Büro und Markus ist für und mit Kindern und Jugendlichen unterwegs. Wir erleben also neben der neuen Umgebung und der neuen Arbeit auch neue Dinge an uns und dem anderen :-)

In den letzten Wochen waren wir in einigen Gemeinden hier in der Umgebung zu Besuch und es ist wirklich komisch: man weiß noch mehr zu schätzen was man hatte, wenn man es nicht mehr hat. Einige Male saßen wir nach dem Gottesdienst im Auto und haben festgestellt, was doch bei uns in Osnabrück irgendwie besser war ;-)

Der September und Oktober war mit Terminen voll gepackt und trotzdem war da noch Zeit, wo sich besonders bei mir Heimweh breit machte. Ohne Telefon und Internet nochmal mehr „abgeschnitten“ von Familie und Freunden, nutzte Gott dann allerdings die „ruhige“ Gelegenheit, regelmäßig bei mir anzuklopfen...

Besonders wichtig ist mir Psalm 37,4-5 geworden, durch den ich Gottes Zuspruch bekommen habe, dass wir gemeinsam am rechten Ort sind und es nun wenig Sinn macht zu jammern, sondern ich meine Kraft auf ihn bauen soll.

So ermutigt hatte ich im Oktober ein gutes Gespräch mit einer fremden Frau, die ich auf der Straße traf. Daraus hat sich ergeben, dass ich, wie ich es mir seit langem gewünscht habe, wieder reiten kann :-)

Außerdem ging unser Auto kaputt und nicht nur das Gott die Weichen stellte, damit wir die total überteuerte Rechnung zahlen konnten, wir hatten sogar für 2 Wochen ein Ersatzauto, so das wir unsere Trauzeugen vor ihrer Ausreise nach Peru verabschieden konnten.

Der Oktober und November waren für mich die Monate der greifbaren Zusagen. Ihr seht die Tage verfliegen auch im Westerwald sehr schnell.

In diesem Sinne wünschen wir euch Gottes Segen und freuen uns euch im neuen Jahr alle wieder zu sehen.

Markus und Carolin Malessa

Neues aus dem GJW Nordwestdeutschland

Wie startet man am besten in ein neues Jahr? Was ist nötig, um seine Ziele zu erreichen? Woher kommt Kraft, Motivation und Hoffnung? Welche Menschen sind Wegbegleiter und Freund?

Weil diese Fragen so wichtig sind, starten wir jedes Jahr im GJW mit einem gemeinsamen Wochenende – dem JMT: JahresMitarbeiterTreffen. Wir nehmen uns Zeit, um gemeinsam zu starten. Wir reden über lohnenswerte Ziele und formulieren sie. Wir lassen uns von Jesus und seinem Wort ermutigen.

Die Jahreslosung „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“ ist ein großartiger Mutmacher für 2012. Wir pflegen Beziehungen und bilden Teams, denn was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir zusammen.

Vom 20. – 22. Januar treffen sich alle Mitarbeitenden in der Jungschararbeit. Vom 3.-5. Februar treffen sich alle Mitarbeitenden der Teeny- und Jugendarbeit. Zwei Wochenenden, die uns enorm wichtig sind. Deshalb laden wir herzlich dazu ein. Kommt mit eurem ganzen Team. Und alle anderen bitten wir, für diese Tage zu beten. Ein guter Start bringt uns voran. Das wünschen wir uns.

2012 ist BUJU-Jahr! Ihr könnt euch jetzt anmelden und euch ein Ticket für das großartige Event vom 7.-10. Juni in Krelingen sichern. Alle Infos unter www.buju.de. Für alle Eltern und Großeltern ein heißer Tipp: Ein BUJU-Ticket ist das beste Geschenk, das ihr euren Kindern und Enkel machen könnt! Natürlich kann man und frau auch mitarbeiten: im Serviceteam oder als FamiliengruppenleiterIn. Das NWD-Team ist wieder groß vertreten – wenn du mit anpackst! Jetzt anmelden!

Mit herzlichen Grüßen aus dem GJW,

Euer André Krause
GJW-Jugendpastor

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„Leben teilen“ – Die Jugend feiert „Woko“

Sofas im Treppenhaus, Schlafsäcke auf der Empore, dröhnende Musik aus dem Untergeschoss... es ist „Woko“ - die Jugend wohnt eine Woche in der Gemeinde

Was ist ein Woko fragst du dich? „Woko“ steht für: Wohnkollektiv. Die Idee, die dahinter steht, ist: „Leben teilen“, das heißt, einander im Alltag zu erleben. Eine Woche lang lebten wir als Jugend wie eine große Familie im Gemeindehaus. Ziel des Wokos war, einander besser kennen zu lernen, da wir in der letzter Zeit viele neue Leute in der Jugend begrüßen durften, was richtig toll ist :-) ! Das ganze ging vom 15.-21. Oktober 2011 und ca. 10 bis 15 Jugendliche nahmen daran teil.

Innerhalb des Gemeindehauses entstanden verschiedene Wohnräume. Neben dem „Schlafzimmer für Ladies“ und „Schlafzimmer für Gentlemen“ wurde z.B. ein „WG-Wohnzimmer“, ein Stillarbeitsraum oder ein Gebetsraum geschaffen. Das WG-Wohnzimmer, ausgestattet durch eine „Sofa-Sessel-Landschaft“ war Hauptanlaufpunkt während des Wokos. Dort gab es immer jemanden, der es sich gerade gemütlich machte!

Für jeden Tag gab es einen sogenannten „TOM“ und einen sogenannten „JERRY“. Ein tolles Team, wie der Name schon sagt! Diese beiden teilten sich die organisatorische und die geistliche Leitung eines Tages. So schlich z.B. TOM im Haus herum und schaute ob das Licht aus ist, während JERRY den Lobpreis für den nächsten Tag vorbereitete.

Vormittags ging es bei uns meist ruhiger zu, einige waren in der Uni oder hatten Termine, abends war manchmal richtig was los und wir lagen z.B. im WG-Wohnzimmer und schauten einem gemeinsamen Film bei Chips und Popcorn ;-)

Eine große Rolle während des Wokos spielte die Musik. Bei so vielen musikalischen Talenten kein Wunder ;-) ! Direkt nach dem Frühstück ging es meist erstmal in den Gottesdienstsaal zum Flügel, wo wir sangen, beteten oder einfach Gottes Gegenwart genossen.

Highlights waren für die Woko-ler waren z.B. das gemeinsame Musizieren, das gemeinsame Gebet, zusammen Kochen oder der Spiele-Nachmittag! Zum „Leben teilen“ gehörten jedoch auch ganz alltägliche Dinge wie Einkaufen gehen oder Sauber machen. Hier mussten alle an einem Strang ziehen...

Das intensive Zusammenleben wie in einer Familie hat mir persönlich sehr gut gefallen. So freute ich mich z.B. nach einem Termin schon total darauf, „nach Hause zu kommen“ zu den vielen lieben Menschen, die in der Gemeinde waren. Außerdem bin ich dankbar für gute und intensive Gespräche während dieser Zeit.

Fürs nächste Mal erhoffen wir uns, dass noch mehr Jugendliche mitmachen. Für einen ersten Anlauf war es jedoch echt gut! Danke euch allen, die ihr uns beim Woko unterstützt habt!

Melanie Stellwag

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